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Blickfeld

Gesamtheil der Objektpunkte, die bei ruhiger Kopfhaltung nur durch Augenbewegung angeblickt werden können. Im Unterschied zum Gesichtsfeld werden damit die Möglichkeiten der Bewegungen des Augapfels (Auge) unter den Kriterien der zentralen Sehschärfe beurteilt. Das B. bestimmt sich deshalb aus der Funktionstüchtigkeit der Augenmuskeln und der Beweglichkeit des Augapfels im Bindegewebe der Augenhöhle. Das Gebrauchs-B. ist relativ gering mit einer Ausdehnung von etwa 10° bis 20°, während das maximale B. etwa 30° bis 45° erreicht. Im überdeckenden B. beider Augen ist zwar die Wahrnehmung mit beiden Augen möglich, jedoch wird nur im kleineren gemeinsamen B. mit beiden Augen scharf gesehen (beidäugiges Sehen). Das Umblickfeld umfaßt zusätzlich noch die Beweglichkeit des Kopfes gegenüber der Basis, im Stehen also bei fixierten Füßen, im Sitzen bei fixiertem Becken; es ermöglicht die Raumorientierung des Beobachters einzuschätzen. Einschränkungen ergeben sich zum Beispiel bei Wirbelsäulenversteifung für Kraftfahrer. Sehfeld, Bereich des Raums, der von den bewegten Augen bei festgehaltenem Kopf und Rumpf erfasst werden kann. Das Gesichtsfeld bezeichnet dagegen den Bereich, aus dem Licht bei unbewegtem Kopf in die ebenfalls unbewegten Augen eintreten kann.

 

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Blickneigungswinkel

 

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Weitere Begriffe : GLAG-Theorie der Supraleitung | Argand-Diagramm | Anisotropiekonstanten

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