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Doppel-Isotopen-Methode

Radioreagensanalyse in der nuklearmedizinischen Labordiagnostik zur quantitativen Bestimmung medizinisch relevanter Substanzen, z.B. von Hormonen. Die Methode ermöglicht es zusätzlich, die beim Trennverfahren auftretenden Substanzverluste zu ermitteln und die Messwerte entsprechend zu korrigieren. Dies geschieht, indem man der inaktiven Serumprobe mit der zu messenden Substanz eine kleine Menge der gleichen Substanz zusetzt, die jedoch mit einem Radionuklid A markiert wurde. Nach Zugabe eines mit einem anderen Nuklid B markierten Reaktionspartners und Abtrennung des Reaktionsproduktes lässt sich aus dem Aktivitätsanteil des Nuklids A im Reaktionsprodukt der bei der Trennung erfolgte Substanzverlust bestimmen.

 

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