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Intensitätsskalen, seismische

Skalen zur Quantifizierung von Erdbeben aufgrund ihrer Auswirkungen (Fühlbarkeit, Geräusche, Schäden), d.h. ohne instrumentelle Messungen (»makroseismisch«). Die meisten Intensitätsskalen sind aus der älteren 12-teiligen Mercalli-Cancani-Sieberg-Skala hervorgegangen. 1964 wurde von Medwedew, Sponheuer und Karnik die MSK-Skala eingeführt. Sie unterscheidet sich nur unwesentlich von der in den USA gebräuchlichen Modified Mercalli Scale. Die neueste Aktualisierung ist die »European Macroseismic Scale 1992«.

In stark verkürzter Charakterisierung bedeuten die Intensitätsgrade (in Auszügen): 1: nicht gefühlt; 3: von wenigen Personen gefühlt; 5-6: stark, Gegenstände fallen um, erste Risse im Verputz; 7: sehr stark, tiefe Risse in Bauwerken, Schäden an Kaminen und Dächern; 8: zerstörend, Teileinstürze von Häusern und Fabrikschornsteinen, höchster in Deutschland aufgetretener Stärkegrad; 10: vernichtend, die meisten Bauwerke schwer beschädigt oder zerstört; 12: grosse Katastrophe, starke Landschaftsveränderungen. (Seismologie)

 

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