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Sander August

(geb. 1876 Herdorf a. d. Sieg,gest. 1964 Köln) Arbeitete zunächst als Bergmann. Während des Militärdienstes 1896-1898 hatte Sander erste Möglichkeiten zu fotografieren. Aus dem Militärdienst entlassen, wird er Berufsfotograf. 1902 eröffnete Sander ein eigenes Atelier in Linz. Doch bereits 1910 übersiedelte er nach Köln. Den ersten großen Erfolg brachte ihm die Werkbundausstellung 1914. Nach dem Ersten Weltkrieg fotografierte Sander deutsche Typen, einfache Handwerker, Bauern und Bürger. Seine Aufnahmen waren meist gestellt. Er bemühte sich um originelle, möglichst aussagestarke Wiedergabe. Am bekanntesten wurde seine Ausstellung »Menschen des 20. Jh.« (1927) und seine Bücher »Antlitz der Zeit« (1929), »Deutschenspiegel« (1962) und »Menschen ohne Maske« (1971 posthum). Weitere Publikationen: A.S., Künstlerporträts - A.S. Rheinlandschaften. 1975 (hg. v. Kemp).

 

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