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Bildreportage

Im Deutschen werden die Begriffe Bildreportage, Bildbericht, Bildserie ohne deutliche Abgrenzung gebraucht. Präziser sind die angelsächsischen Bezeichnungen: picture story, picture sequence, picture essay. Als Bildreportage bezeichnet man die aktuelle Berichterstattung mit fotografischen Bildern über Ereignisse oder über Zustände. Im Idealfall sind den fotografischen Aufnahmen erklärende, registrierende oder kommentierende Texte beigefügt. Eine Bildreportage fußt auf einer Abfolge von Bildern über den zu berichtenden Gegenstand. Sie werden meist aus einer Vielzahl von Aufnahmen ausgewählt und vom Bildredakteur zum Bildbericht verarbeitet. Er berücksichtigt (auch anhand der beigefügten Text-Story) Höhepunkte des Geschehens und die wichtigsten optischen Aspekte des Ereignisses und schließt im Idealfall Back-ground-Szenen mit ein. Die moderne Bildreportage nahm ihren Ausgang im Deutschland der Jahre 1928 bis 1932. Sie war primär durch die ausgeprägte Bildberichterstattung der »Berliner Illustrirten Zeitung« und der »Münchner Illustrierten Presse« repräsentiert. Als Väter des modernen Bildjournalismus gelten die Fotografen Erich Salomon (1886-1944), Felix H. Man (geb. 1893), Wolfgang Weber (geb. 1902), die für die Berliner oder Münchner Illustrierte arbeiteten. In neuerer Zeit setzten und setzen Zeitschriften wie »Life«, »Pic-ture Post«, »Stern«, »Epoca«, »Paris Match« die Tradition der klassischen Bildreportage fort.

 

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