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Dünnschichtchromatographie

Chemie, Physikalische Chemie, DC, thin layer chromatography (TLC), flüssigkeitschromatographische Analysemethode, die bezüglich der Zusammensetzung der stationären und mobilen Phase und der Elutionsreihenfolge auf der Adsorptionschromatographie basiert (Chromatographie). Die stationäre Phase, die sich auf einer (meist quadratischen) Glasplatte befindet, ist ca. 200 mm dick und besitzt eine Korngrössenverteilung zwischen 10 und 40 mm. Bei der High-Performance-Dünnschichtchromatographie (HPDC), die eine höhere Trennleistung aufweist, liegen die Korndurchmesser bei 3, 5, 7 und 10 mm. Die Proben werden am unteren Rand der beschichteten Platte aufgetragen und nach dem Trocknen in einer Entwicklungskammer in das Elutionsmittel gestellt, das durch Kapillarkräfte nach oben steigt. Bei einer Zirkularentwicklung werden die Proben in der Mitte der Platte auf einem Kreissegment aufgetragen und das Elutionsmittel auf dessen Mittelpunkt gegeben. Der Fliessmitteltransport kann zusätzlich durch nach aussen gerichtete Fliehkräfte unterstützt werden (Forced-Flow-Techniken). Die Detektion der getrennten Substanzen erfolgt mittels UV-Strahlung oder Nachweisreagenzien. Eine quantitative Auswertung ist mit Hilfe eines Densimeters möglich.

Dünnschichtchromatographie

Dünnschichtchromatographie: Die getrennten Substanzen werden qualitativ durch den Rf-Wert (Ratio of fronts) charakterisiert: Rf = a/b, wobei a und b die Abstände des Substanzflecks und der Laufmittelfront zum Startpunkt sind.

 

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