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Dampfzellen

einfachste Form der Atomquellen für spektroskopische Anwendungen. Die interessierende Substanz wird als flüssiges oder festes Reservoir in eine evakuierte Zelle eingebracht, wo sie aufgrund ihres Dampfdruckes verdampft. Bei Substanzen mit niedrigem Dampfdruck bei Raumtemperatur muss das Reservoir zusätzlich geheizt werden. Als Zellen kommen Glasküvetten oder Vakuumkammern aus Stahl mit Fenstern zum Einsatz. Zur Vorbereitung einer solchen Zelle evakuiert man das Gefäss, bringt die interessierende Substanz unter Vakuum ein, was oft durch Destillationsverfahren geschieht, und verschliesst die Zelle unter Vakuum. Bei Glasküvetten wird meist der Einlass- und Evakuierstutzen abgeschmolzen, während man bei Vakuumkammern Ventile verwenden kann. Dampfzellen sind eine preiswerte Form von Atomquellen, die z.B. in der Atom-Absorptionsspektroskopie häufig eingesetzt werden. Vor allem Alkalimetalle und Quecksilber werden oft in Dampfzellen untersucht.

 

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Daniel-Guinier-Preis

 

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