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deformierte Kerne

Kerne, deren Ladungsverteilung im Grundzustand nicht kugelsymmetrisch ist. Um die Abweichung eines Kerns von der Kugelgestalt zu charakterisieren, benutzt man das elektrische Kernquadrupolmoment. Dabei entspricht einem positiven Quadrupolmoment eine zigarrenförmige (oblate), einem negativen eine linsenförmigen (prolate) Ladungsverteilung. Es zeigt sich, dass Kerne eher prolat als oblat und die Abweichungen von der Kugelgestalt meist nur gering sind (einige Prozent). Grosse Abweichungen finden sich bei Kernen, die keine abgeschlossenen Schalen besitzen, wie z.B. 167Er oder 176Lu. Zur Beschreibung der deformierten Kerne (insbesondere der angeregten Zustände) wird das Kollektivmodell verwendet.

 

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