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Elektrocochleographie

Ableitung von akustisch evozierten Potentialen aus dem Innenohr mit Hilfe von Nadelelektroden. Es werden drei Potentiale unterschiedlichen Ursprungs registriert. Als auditorische Reize dienen Tonbursts und Klicks. Um mechanische und elektrische Artefakte bei der Signaldetektion zu vermeiden, werden die Reize über eine Schlauchleitung oder Lautsprecher zugeführt. Zeitpunkt und Amplitude des Potentials werden aufgezeichnet. Die Aussagen der Amplituden-Lautstärkefunktion und der Zeitverzögerung der gemessenen Potentiale gegenüber dem auslösenden Reiz ermöglichen eine differenzierte Innenohrdiagnostik. So lässt sich u.a. eine neurale Schwerhörigkeit ausschliessen; dies ist eine wichtige Voraussetzung für ein Cochlear-Implantat.

 

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