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Fundamentalkonstantenausgleich

Normen und Einheiten, eine Ausgleichsrechnung nach der Methode der kleinsten Quadrate, um einen konsistenten Satz von Fundamentalkonstanten zur Verfügung zu stellen. Hierbei sollen erstens die anzugebenden Unsicherheiten auf der Basis der vorliegenden Experimente so gering wie möglich sein, zweitens sollen aber in den Tabellenwerten die Verknüpfungen der Fundamentalkonstanten untereinander berücksichtigt sein, so dass die Unsicherheit des Tabellenwertes nicht von einer bestimmten verwendeten Beziehung abhängt.

Voraussetzung des Fundamentalkonstantenausgleichs ist, dass die verschiedenen experimentellen Bestimmungen einer Fundamentalkonstante nicht zu signifikant anderen Ergebnissen führen. Ist dies doch der Fall, muss im Rahmen einer Bewertung entschieden werden, welche Experimente für die höhere Unsicherheit in Frage kommen. Solche Bewertungen führt das Committee on Data for Science and Technology (CODATA) im International Council of Scientific Unions (ICSU) durch und gibt im Abstand von etwa 10 bis 15 Jahren neue Tabellen mit zum allgemeinen Gebrauch empfohlenen Werten der Fundamentalkonstanten heraus (letzte Ausgabe 1986 / 87).

 

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