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Georadar

Bodenradar, EMR, elektromagnetisches Reflexionsverfahren, GPR, Ground Penetrating Radar, oberflächennahes Sondierungsverfahren der Geophysik, wobei kurze elektromagnetische Impulse (Frequenzbereich 10 MHz-1 GHz) von der Oberfläche aus in den Untergrund abgestrahlt und nach Reflexion an Schichtgrenzen durch Aufzeichnung der Impulslaufzeiten und -amplituden wieder empfangen werden. Die so erhaltenen Radargramme werden mit den Methoden der Reflexionsseismik ausgewertet. Die Erkundungstiefe des Georadars richtet sich im wesentlichen nach den dielektrischen Eigenschaften des Untergrundes und ist bei erhöhtem Feuchtigkeitsgehalt oft auf wenige Meter (bis wenige zehn Meter) beschränkt. Durch Einbeziehung niedriger Frequenzbereiche (< 5 MHz) werden grössere Eindringtiefen auch in leitfähigeren Substraten angestrebt.

 

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Geophysik
George E. Pake Prize

 

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