Impuls
1. In der Mechanik definiert als das Produkt aus der Masse und der Geschwindigkeit eines Körpers. Bei einer Drehbewegung spricht man von Drehimpuls, (Impulssatz). 2. Allg. ist ein I. ein kurzzeitiger stoßartiger Vorgang, der zu einer Geschwindigkeits- und/oder Richtungsänderung führt. 3. In der Elektrotechnik und Elektronik versteht man unter I. ein Signal, das aus einem kurzzeitigen Strom- und Spannungsstoß besteht.
In der Elektronik:
Elektrisches Signal, dessen zeitlicher Verlauf nur innerhalb einer beschränkten Zeitspanne von Null abweicht.
I. werden nach ihrer Form unterschieden in Rechteck-I., Dreieck-L, Nadel-I., Sinus-I., differenzierte und integrierte I. usw. Tatsächlich weichen I. von ihrer idealen Form ab. Im Bild b) sind die wichtigsten Kenngrößen eines Rechteck-I. dargestellt. Die Anstiegszeit (engl. rise time) ist die Zeit, die vergeht, bis die I. amplitude von 10 auf 90% angewachsen ist. Die Abfallzeit (engl. fall time) ist die Zeit, die vergeht, bis die Amplitude von 90 % wieder auf 10 % gefallen ist. Rechteck-I. haben in der Elektronik eine große Bedeutung; sie sind die Grundlage der Digitaltechnik. Wenn sich I. wiederholen, spricht man von einer I. -folge.
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