A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

 

 

Inkorporation

Aufnahme radioaktiver Stoffe in den menschlichen Organismus durch Inhalation über die Atemwege, durch die intakte Haut (perkutane Resorption) oder durch Wunden oder andere natürliche oder künstliche Körperöffnungen. Die grössten Substanzmengen an Radionukliden gelangen über die Lunge und den Verdauungskanal in das Körperinnere. Mit der Nahrung werden im Mittel 2 pg 226Ra, 1 mg Uran und 0,35 mg 40K pro Tag aufgenommen. Ein Teil der inkorporierten Radionuklide wird vom Körper resorbiert, d.h. durch die Zellschichten in den Blutkreislauf bzw. das Lymphsystem aufgenommen, wodurch sie in alle Teile des Körpers gelangen. Der nicht resorbierte Teil wird mit einer bestimmten biologischen Halbwertszeit über die Nieren und den Darm, z.T. auch über die Lunge, ausgeschieden. Die Gesamtaktivität (Aktivität) des menschlichen Körpers beträgt etwa 9 000 Bq.

 

Inkorporation: Speicherung von Radionukliden im Körper.

Radionuklid

Speicherungen

3H

Körpergewebe/Körperwasser

14C

Fett

40K

Muskulatur/Ganzkörper

90Sr

Knochen

131I

Schilddrüse

137Cs

Muskulatur/Ganzkörper

226Ra

Knochen

238U

Nieren/Knochen

 

 

<< vorhergehender Begriff
nächster Begriff >>
inkommensurable Kristalle
Inkrementaler Maßstab

 

Diese Seite als Bookmark speichern :

 

Weitere Begriffe : Sättigungsinduktion | Frischölautomatik | Proteinsequenz

Übersicht | Themen | Unser Projekt | Grosse Persönlichkeiten der Technik | Impressum | Datenschutzbestimmungen