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Lartigue Jacques-Henri

(geb. 1894 Cour-bevoie) Bekam als Siebenjähriger eine wertvolle Kamera geschenkt. Schon die ersten Bilder zeigten ungewöhnliches Talent. Er fotografierte Autos, Papierdrachen und Flugapparate. Bemerkenswert ist, daß ihn vornehmlich bewegte Dinge interessierten. Teilweise zeigen diese Bilder Bewegungsunschärfen und perspektivische Verzeichnungen, die Lartigue zugunsten der Darstellung eines lebendigen Geschehens bewußt in Kauf nahm. 1915 begann er in Paris zu malen. Die Fotografie, die er nebenbei betrieb, betrachtete er stets als Hobby. Lartigue verkehrte mit berühmten Künstlern, denen er viele Anregungen verdankte (van Dongen, Guitry, Cocteau, Chevalier und Picasso). Später interessierte ihn vor allem der Film. Dies und seine Begeisterung für den Sport kommt in vielen seiner in den 30er und 40er Jahren entstandenen Fotos zum Ausdruck. Das Museum of Modern Art in New York würdigte das Werk des französischen Fotoamateurs im Jahre 1963 mit einer großen Bilderschau. Publikationen: Portfolio J.-H.L. 1972 (hg. v. Anais Nin) - J.-H.L. and Women. 1973 - Das Fest des großen Rüpüskül. 1973 - L. 8 x 80. Katalog. I97S.

 

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