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Maier-Leibnitz

Heinz, deutscher Physiker, *28.3.1911 Esslingen am Neckar; 1949-52 Professor in Heidelberg, danach in München, 1967-72 zudem Leiter des Institut Laue-Langevin in Grenoble, 1974-79 Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft; Arbeiten zur Festkörper-, Atom- und Kernphysik, insbesondere zur Neutronenphysik; nutzte die Totalreflexion von Neutronen an metallischen Oberflächen zur Herstellung von Neutronenleitern aus und schuf damit eine der Grundlagen für Neutronenstreuexperimente an Kernreaktoren; entwickelte eine Methode zur Erzeugung von ultrakalten Neutronen; vermutete als erster die Möglichkeit der Kernresonanzabsorption von Gammastrahlung und trug damit entscheidend zur Entdeckung des Mössbauer-Effekts durch seinen Schüler R.L. Mössbauer bei; erstellte zusammen mit W.W.G. Bothe und W. Gentner den Atlas typischer Nebelkammerbilder. Nach ihm ist der 1978 vom Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft zur Auszeichnung hervorragender Veröffentlichungen junger Forscher gestiftete, jährlich verliehene Heinz-Maier-Leibnitz-Preis benannt.

 

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