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Mikroskoptubus

Laboratoriumsmethoden und -geräte, bildgebender Teil in der zweiten Vergrösserungsstufe eines Mikroskops. In früheren Zeiten, in denen eine sog. endliche Optik verwendet wurde, hatte der Tubus die Aufgabe, das vom Objektiv erzeugte Bild aus der Zwischenbildebene zur verteilen. Bei einer Binokularoptik muss der Tubus das Zwischenbild bezüglich der Intensität genau auf die beiden Okulare verteilen, bei Trinukularoptiken auf drei Ausgänge. In heutigen Lichtmikroskopen findet sich anstelle des endlichen Objektivstrahlenganges eine Unendlichoptik, d.h. das Objektiv hat eine unendliche Brennweite und der Strahlengang hinter dem Objektiv ist parallel. Dies ermöglicht es, zusätzliche optische Komponenten in den parallelen Strahlengang einzubauen, ohne diesen zu stören. Dies ist insbesondere bei Kontrastechniken (Polarisationsmikroskopie, Interferenzkontrast) von entscheidender Bedeutung. Heutige Tuben haben neben der Verteilungsfunktion auch die Aufgabe, mittels der Tubuslinse den parallelen Strahlengang auf die Zwischenbildebene zu fokussieren.

 

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