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Papierchromatographie

Chemie, Physikalische Chemie, chromatographische Methode zur Trennung kleiner Substanzmengen, die auf dem Prinzip der Verteilungschromatographie basiert. Als stationäre Phase fungiert der dem Filterpapier anhaftende Wasserfilm, als mobile Phase (Fliessmittel) ein organisches Lösungsmittel bzw. Lösungsmittelgemische. Die Papierchromatographie wird in einem geschlossenen Gefäss durchgeführt, das mit Lösungsmitteldampf gesättigt ist. Es können 5-50 mg Substanz in 0,1-1 %igen Lösungen auf die Startlinie aufgetragen werden. In Abhängigkeit von der Richtung des Laufmittels unterscheidet man zwischen aufsteigender, absteigender und horizontaler (Rundfilter- bzw. Zirkularmethode) Papierchromatographie. Die getrennten Substanzen können entweder auf Grund ihrer Eigenfarbe, ihrer UV-Absorption oder mit Hilfe von spezifischen Nachweisreagenzien sichtbar gemacht werden.

 

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Weitere Begriffe : Zirkular-Polarisationsfilter | Low energy electron diffraction | Radikale

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