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Ängström

Nach dem schwed. Physiker A. J. Ängström benannte Längeneinheit, in der vor allem die Abstände zwischen Atomkernen angegeben werden. 1 Ä - 1010 m, d. h. 1 zehnmillionstel Millimeter. In der Fotografietechnik: Veraltete Längenmaßeinheit für Wellenlängen des Lichts, die heute in • Nanometer (nm) angegeben werden: 1 Angström (A) = io~10 Meter (m) = 0,1 Nanometer (nm) — 0,0000001 Millimeter (mm). Anders Jonas, schwedischer Physiker und Astronom, *13.8.1814 Lögdö, †21.6.1874 Uppsala; ab 1843 Observator der Sternwarte Uppsala; 1858 Professor in Uppsala; Mitbegründer der Astrospektroskopie; arbeitete insbesondere über optische Spektroskopie und Spektralanalyse, Erdmagnetismus und Wärmelehre; zeigte, daß die Wärmeleitfähigkeit proportional zur elektrischen Leitfähigkeit ist; nahm mit Hilfe eines Beugungsgitters genaue Vermessungen des Sonnenspektrums vor, in dem er 1862 den Wasserstoff und später weitere Elemente (unter anderem Aluminium und Titan) identifizierte; sein 1868 herausgegebener Atlas des Sonnenspektrums blieb lange Zeit maßgebend. Nach ihm wurde die Wellenlängeneinheit Ångström benannt.

(nach A.J. Ångström), Einheitenzeichen Å, nicht mehr anzuwendende, aber im Bereich der Atome und Moleküle sowie in der Spektroskopie noch verbreitete Längeneinheit in der Grössenordnung eines Atomdurchmessers. Das Ångström war ursprünglich unabhängig vom Meter definiert (1Å war der 6438,4696ste Teil der Wellenlänge der roten Emissionslinie von Cadmium in trockener Luft mit einem CO2-Gehalt von 0,03Vol% bei 1atm und 15°C). Damit ergab sich ein Wert von 1,000002 × 10-10m. Die Definition ist heute an das Meter angehängt: 1Ångström = 1Å =  10-10m = 0,1nm.

 

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