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Wärmeleitfähigkeit
Wärmeleitung
Thermodynamik
und statistische Physik, spezifisches Wärmeleitvermögen, Wärmeleitzahl, eine
Materialeigenschaft, welche die durch Wärmeleitung übertragene Wärme pro
Zeiteinheit durch ein Flächenelement infolge eines Temperaturgefälles angibt;
ihre Einheit ist W / mK. Qualitativ unterscheidet man gute (z.B. Kupfer) von
schlechten Wärmeleitern (z.B. Luft, siehe Tabelle).
Für ideale Gase ist nach der kinetischen Gastheorie die
Wärmeleitfähigkeit l durch gegeben, wobei r die Massendichte, die mittlere Geschwindigkeit der Moleküle, die mittlere freie Weglänge und c die spezifische Wärmekapazität ist.
Zur Wärmeleitfähigkeit von Festkörpern tragen verschiedene
Wechselwirkungsprozesse bei. Für Isolatoren sind dies insbesondere
Streuprozesse der Phononen untereinander und an Störstellen. Näherungsweise
kann man mit dem Modell des Phononengas die Wärmeleitfähigkeit analog wie beim
idealen Gas bestimmen. Im Fall tiefer Temperaturen ist die Wärmeleitfähigkeit
je nach Wechselwirkungsprozess und Defektart temperaturabhängig.
In Metallen wird die Wärmeleitfähigkeit durch die
Matthiessensche Regel beschrieben.
Im Gegensatz zur Konvektion existiert bei der Wärmeleitung
kein Massen-, sondern nur ein Wärmestrom.
Wärmeleitfähigkeit: Werte einiger Stoffe.
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Stoff
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Wärmeleitfähigkeit [10-3 W / (m × K)]
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Luft
|
24,4
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O2
|
24,5
|
|
CO
|
24,7
|
|
CO2
|
14,2
|
|
H2
|
174,3
|
|
N2
|
24,3
|
|
He
|
142,5
|
|
Ne
|
46,1
|
|
Ar
|
16,3
|
|
Cl2
|
7,9
|
|
HCl
|
11,3
|
|
H2S
|
13,0
|
|
NH3
|
21,8
|
|
CH4
|
30,2
|
|
C2H6
|
18,0
|
|
C3H8
|
15,1
|
|
C4H10
|
13,4
|
|
C2H4
|
18,9
|
|
CHCl
|
6,7
|
|
CH2Cl2
|
9,2
|
|
CH3OH
|
14,4
|
|
Silber
|
4,91 × 105
|
|
Invar
|
1,09 × 104
|
|
Glas
|
838
|
|
Wasser
|
545
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