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Alphateilchen-Modell

von Wefelmeier vorgeschlagenes Kernmodell auf der Basis der Annahme, dass Kerne sich aus einer Vielzahl von a-Teilchen zusammensetzen. Unterstützt wird diese Ansicht durch die Tatsache, dass Elemente, die häufig vorkommen und eine geradzahlige Ordnungszahl besitzen, eine ihrer doppelten Ordnungszahl gleiche und durch vier teilbare Massenzahl haben, also nur aus a-Teilchen aufgebaut sind. Diese Beobachtung gilt für Alphateilchen-Modell, Alphateilchen-Modell, Alphateilchen-Modell und Alphateilchen-Modell. Als weiterer Hinweis wurde die Tatsache bewertet, dass schwere radioaktive Kerne stets a-Teilchen, aber nie Neutronen oder Protonen emittieren. Im Cluster-Modell wird die Idee vorgeformter Fragmente auf andere als a-Cluster erweitert.

Das Modell ist von nur begrenzter Bedeutung, da eine Reihe empirischer Befunde nicht oder nur unbefriedigend beschrieben werden: Die Bindungsenergien werden nur dann gut wiedergegeben, wenn die mit zunehmender Nukleonenzahl anwachsende elektrostatische Energie bei schweren Kernen ausser acht gelassen wird. Die Lage von Kernniveaus wird nur in wenigen Kernen (Alphateilchen-Modell, Alphateilchen-Modell und Alphateilchen-Modell) einigermassen gut beschrieben. Kerne, deren Nukleonenzahl kein ganzes Vielfaches der Nukleonenzahl des a-Teilchens bilden, lassen sich in dieses Modell nur schwer einordnen.

 

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