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Benzineinspritzung

Methode der Zerstäubung des Kraftstoffs in der Saugleitung oder im Brennraum von Ottomotoren. Bei der direkten Einspritzung (auch Hoch-druck-B.) wird der Kraftstoff direkt in den Brennraum des Motors, bei der indirekten Einspritzung (auch Niederdruck-B.) in die Saugleitung eingespritzt. Die Einspritzung kann kontinuierlich und intermittierend erfolgen. Kontinuierliche Einspritzung jedoch nur bei indirekter Einspritzung (s.a. Einspritzvergaser). Die Druckerzeugung erfolgt durch Hubkolbeneinspritzpumpen, durch konstant fördernde Kraftstoffpumpen aber auch durch Anwendung instationärer Hydrodynamik. Mengenregelung bei den Hubkolbeneinspritzpumpen durch Überströmregelung oder durch Schrägnockenregelung. Hauptstellgrößen sind dabei Saugrohrunterdruck und Drehzahl. Bei Einspritz-anlagen mit stetiger Förderung erfolgen die Mengenregulierung und die Verteilung entweder durch mechanische Verteilereinrichtungen oder durch elektronische Steuereinrichtungen. Dabei stehen die Einspritzventile unter einem bestimmten Druck, der von einer Druckversorgungsanlage erzeugt wird. Das elektronische Steuergerät bestimmt je nach Betriebszustand die Öffnungszeit des Einspritzventils und damit die Kraftstoffmenge. Zum Optimieren der Einspritzmenge werden dem Steuergerät analoge Größen über Drehzahl, Motortemperatur, Saugrohrunterdruck und Drosselklappenstellung zugeführt. Am Steuergerät steht dann als Ausgangsgröße ein in der Breite definierter Impuls zum Steuern des elektromagnetischen Einspritzventils zur Verfügung. Bei hydraulischen Druckstoß-Einspritz-anlagen entsteht der Einspritzdruck durch Abbremsen der strömenden Flüssigkeitssäule. Vorteile der Benzineinspritzung sind: Leistungssteigerung, Verbrauchssenkung und Minderung schädlicher Abgasbestandteile [7] [8] [9] [10] [11] [12],

 

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