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CMOS

Complementary Metal Oxide Semiconductor, Komplementär-MOS, Technik mit komplementär, d.h. wechselweise arbeitenden, n-Kanal- und p-Kanal-MOS-FETs als Schalter. Vorteile der CMOS- gegenüber Bipolar- und MOS-Schaltungen liegen im sehr niedrigen Leistungsverbrauch und der besseren Resistenz gegenüber Strahlungseinflüssen. Der Nachteil ist der grössere Bauelementebedarf bei gleicher elektronischer Funktion. Ein Transistor-Inverter in CMOS-Technik arbeitet wie folgt: Wird der n-Kanal-MOS-FET durch eine positive Spannung leitend gemacht, so sperrt der p-Kanal-MOS-FET. Sperrt der n-Kanal-MOS-FET, so ist der p-Kanal-MOS-FET leitend. Daraus folgt, dass der Querstrom durch die Schaltung zu jeder Zeit Null ist; nur beim Umschalten wird Leistung benötigt. CMOS-Logik-Schaltungen (Logikfamilie) werden in hochintegrierten Bauteilen eingesetzt, z.B. sind alle modernen Mikroprozessoren in dieser Technologie aufgebaut.

 

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CMOS-Technik

 

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Weitere Begriffe : Sternentartung | Plasma-Resonanz-Reflexion | Leistungs-Hubraum-Verhältnis

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