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Cutkosky-Regeln

Methode zur Berechnung des Imaginärteiles von Feynman-Diagrammen, die darin besteht, zunächst in einem Diagramm geeignete Kombinationen von Propagatoren durch die entsprechenden Delta-Funktionen auf ihrer Massenschale zu ersetzen. Die verbleibenden Integrale werden durch die Delta-Funktionen im Integranden so vereinfacht, dass sie häufig analytisch ausgeführt werden können. Der Realteil lässt sich dann aus dem bekannten Imaginärteil über eine Dispersionsrelation ermitteln. Den Cutkosky-Regeln liegt das optische Theorem zugrunde, welches den totalen Wirkungsquerschnitt mit dem Imaginärteil der Vorwärtsstreuamplitude verknüpft: "Durchschneidet" man die Propagatoren eines Feynman-Diagrammes so, dass es in zwei Teile zerfällt, und setzt die durchschnittenen Propagatoren auf die Massenschale, so entsteht auf diese Weise ein reeller Zwischenzustand, der aufgrund des optischen Theorems zum Imaginärteil des Diagramms beiträgt.

 

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