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Dampfdruck-Osmometrie

Gasphasen-Osmometrie, Methode zur Molmassenbestimmung von Makromolekülen (Osmometrie). Von der Lösung eines Makromoleküls in einem flüchtigen Lösungsmittel und dem reinen Lösungsmittel werden jeweils ein Tropfen auf zwei Thermistoren aufgebracht. Der Dampfraum ist mit Lösungsmittel gesättigt. Aufgrund der chemischen Potentialdifferenz zwischen der Lösung und dem reinen Lösungsmittel besteht ein Dampfdruckunterschied. Dies hat zur Folge, dass der Lösungsmitteldampf an der Lösung schneller kondensiert als an dem reinen Lösungsmittel. Durch die freigesetzte Kondensationswärme entsteht eine Temperaturdifferenz DT, die von der Konzentration c des gelösten Makromoleküls abhängt. In der van't-Hoffschen Gleichung wird der osmotische Druck P ersetzt durch KDT, so dass sich folgende Beziehung ergibt: KDT = RTc/M (R: allgemeine Gaskonstante, K: Gleichgewichtskonstante). Zur Bestimmung des Zahlenmittels der Molmasse M wird DT/c gegen c aufgetragen und auf c = 0 extrapoliert, K wird durch Eichmessungen ermittelt.

 

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