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Flotation

Verfahrenstechnische (Verfahrenstechnik) Methode zur Anreicherung oder Trennung von Stoffen und Stoffgemischen. Das pulverisierte Material wird in wässrigen Schlämmen mit sog. Netzmitteln beaufschlagt. Unter dem Einfluß eingeblasener Luft oder eingeleiteten Wassers wird die unterschiedliche Benetzbarkeit der Stoffe genutzt; gewisse Stoffe werden durch F. schwimmfähig und werden von der Wasseroberfläche abgezogen. Schwimmaufbereitung, Verfahren zur Trennung von Feststoffen (Erze, Kohle, Salze, Abwässer), das auf den unterschiedlichen Grenzflächenspannungen verschiedener Feststoffe zu Flüssigkeiten (meist Wasser) und Gasen (meist Luft) beruht. Es können Korngrössen zwischen 5 mm und 750 m flotiert werden. Feststoffe, die unter bestimmten Bedingungen von der Flüssigkeit benetzt werden (z.B. die Gangart von Erzen), sinken ab, während Feststoffe, die nicht benetzt werden (z.B. Mineralerze), sich an Luftblasen (stabilisiert durch Schäumer, z.B. Terpene, Fettalkohole, Phenole) anlagern, die durch die Suspension (Trübe) geleitet werden. Die Feststoffe, die mit den Luftblasen an die Oberfläche der Flüssigkeit gelangen, werden mit dem Schaum abgetrennt. Die Benetzbarkeit der verschiedenen Stoffe kann mit Flotationshilfsmitteln (Sammler, oberflächenaktive Substanzen) beeinflusst werden.

 

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