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Freigrenze für radioaktive Stoffe

Kernphysik, entsprechend der gültigen Strahlenschutzverordnung festgelegte Aktivitätswerte, bis zu denen im beruflichen Bereich der Umgang mit Radionukliden genehmigungs- und anzeigefrei ist. Die Freigrenzen richten sich stark nach der Radiotoxidität der Isotope (Tabelle). Eine sehr hohe Radiotoxizität besitzt 226Ra, da es ein langlebiger a-Strahler ist (t1/2 = 1600 a), sich in den Knochen ablagert und - verglichen mit der Lebensdauer des Menschen - relativ langsam wieder ausgeschieden wird. Dagegen hat 137Cs eine biologische Halbwertszeit von nur 70 Tagen.

 

Freigrenzen für radioaktive Stoffe

Radiotoxidität

Radionuklide

Freigrenzen [Bq]

sehr hoch

226Ra, 239Pu

5 × 103

hoch

131Ir, 134Cs

5 × 104

mittel

137Cs, 140Ba

5 × 105

niedrig

Nat. U, 99mTc

5 × 106

 

 

 

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