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Frequenzgangkompensation

Beschaltung eines Operationsverstärkers durch Widerstände und Kondensatoren mit dem Ziel, den r Frequenzgang der Offen-schleifenverstärkung so zu verändern, daß bei der schaltungsmäßig bedingten Gegenkopplung keine Selbsterregung (Schwingen) auftritt. Bestimmend für die Stabilität der Gesamtschaltung ist der Frequenzgang in der gesamten Gegenkopplungsschleife. Aus praktischen Gründen wird meist nur die Offen-schleifenverstärkung beeinflußt (innere F.). Das Prinzip der F. beruht darauf, den Frequenzgang der Offenschleifenverstärkung mit einem solchen Abfall zu hohen Frequenzen hin zu versehen, daß bei geschlossener Gegenkopplungsschleife die Phasendrehung des rückgeführten Signals kleiner 180° ist, solange der Betrag größer 0 dB ist (Nyquist-Be-dingung).

 

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