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Funkendämpfung

Elektrodynamik und Elektrotechnik, Verhältnis zweier aufeinanderfolgender Scheitelwerte der Stromstärke einer oszillatorischen Funkenentladung.

Wird durch einen Überschlag in einer Funkenstrecke ein Ladungsausgleich in einem Reihenschwingkreis eingeleitet, so kann der Ladungsausgleich unter bestimmten Voraussetztungen oszillatorisch, d.h. unter mehrfachem Wechsel der Stromrichtung erfolgen. Eine solche oszillatorische Entladung findet immer dann statt, wenn das Verhältnis Induktivität / Kapazität grösser ist als das Quadrat des halben Widerstandes.

An dem Widerstand des Schwingkreises ist der Widerstand der Funkenstrecke selbst beteiligt, meist ist er wesentlich grösser als die Widerstände der Zuleitungen und somit auch ein entscheidender Faktor für den Wert der Funkendämpfung. Da der Widerstand der Funkenstrecke je nach dem Ionisierungszustand um mehrere Grössenordnungen schwanken kann, ist auch die Funkendämpfung ein stark schwankender und der Vorausberechnung nur sehr begrenzt zugänglicher Wert.

 

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