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Generative Fotografie

Nach der Definition von Gottfried Jäger (geb. 1937), einem der ersten Vertreter der Generativen Fotografie, handelt es sich um die »bewußte und methodische Erzeugung visueller ästhetischer Strukturen mit fotografischen Mitteln und Verfahren und dem Ziel der Erzeugung optimierter Strukturen für die Wahrnehmung sowie visuelle Untersuchungen mittelspezifischer Phänomene«. Der Begriff »Generative Fotografie« wurde erstmals als Titel einer Ausstellung der Fotografen Kilian Breier (geb. 1931), Pierre Cor-dier (geb. 1933), Hein Gravenhorst (geb. I937)> Gottfried Jäger verwendet. Er fußt auf einer Theorie von Max Bense, der »Generativen Ästhetik«, die sich mit der Erzeugung ästhetischer Zustände befaßt, also nicht mit deren Wirkungen. Die Theorie bildet die Grundlage vor allem für das Erzeugen ästhetischer Strukturen mittels datenverarbeitender Systeme (Computerkunst). Die generative Ästhetik ist eine »Erzeugungsästhetik«. Sie ermöglicht die methodische Erzeugung ästhetischer Zustände, indem sie diese in unendlich viele unterscheidbare Einzelschritte zerlegt.

 

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