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Geschossknall

bei Geschossen, die sich mit Überschallgeschwindigkeit fortbewegen, der von der Kopfwelle herrührende Knall. Von der Spitze des Geschosses geht eine nach hinten offene kegelförmige Wellenfläche aus (Machsche Welle), die durch hohe Luftverdichtung gekennzeichnet ist und an die sich zum Innern des Kegels hin eine luftverdünnte Schicht anschliesst. Erreicht dieser Kegelmantel beim Vorbeifliegen des Geschosses einen Beobachter, hört dieser den Geschossknall. Sinkt die Fluggeschwindigkeit unter die Schallgeschwindigkeit, so löst sich die Kopfwelle vom Geschoss ab und eilt diesem voraus. Vom Geschossknall ist der Mündungsknall zu unterscheiden, der durch die beim Abfeuern des Geschosses von der Geschützmündung ausgehende Kugelwelle bedingt ist. Ein Beobachter hört beim Vorbeifliegen eines Geschosses zunächst den Geschossknall und erst danach den Mündungsknall.

 

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