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Hahn-Spin-Echo

eine zunächst für Festkörper, dann zunehmend auch für Flüssigkeiten, genutzte NMR-Methode, bei der der FID nach einer Entwicklungszeit refokussiert. Annahme ist T1 À T2, so dass während T2 keine Spins durch Spin-Gitter Relaxation verloren gehen. Der »Trick« des Hahn-Spin-Echos besteht darin, dass die zunächst im Rotating Frame langsameren Spins nach dem Spin-Umklappvorgang voraus sind und so nach T2 alle Spins refokussieren und deutlich von den RF-Pulsen verschoben sind. In Festkörpern wird NMR oft erst durch das Hahn-Spin-Echo beobachtbar (breite Linien, kurzes T2). Die Amplitude des Hahn-Spin-Echos erschliesst die Spin-Spin Relaxationszeit T2 einer direkten Messung.

 

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