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Interferenz polarisierten Lichts

Spezialfall der Interferenz, der vor allem bei der Betrachtung anisotroper Stoffe auftritt. Arago und Fresnel untersuchten als erste systematisch den Einfluss unterschiedlicher Polarisationsrichtungen (Polarisation) auf die Interferenz. Zusammenfassend gilt: a) parallel linear polarisierte Lichtwellen interferieren miteinander, b) rechtwinklig zueinander linear polarisierte Teilwellen eines Lichtstrahls interferieren bei Betrachtung in einer bestimmten Polarisationsebene mit dem Anteil der jeweiligen Vektorkomponente in dieser Ebene, c) rechtwinklig zueinander polarisierte Wellen unterschiedlicher Strahlen (bzw. einer »natürlichen« Lichtquelle) interferieren nicht miteinander. Einschränkend gilt ausserdem: Da die Intensität die Summe der mittleren Amplitudenquadrate in zwei zueinander senkrechten Raumrichtungen ist, ist die Summe beider Teilintensitäten unabhängig von den Phasendifferenzen (und damit der Phasenlage) der beiden rechtwinklig zueinander stehenden Komponenten.

 

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