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Kettenabbruch
bewirkt das Reaktionsende einer Kettenreaktion. Bei einer Abbruchreaktion
werden die Kettenträger, deren Anwesenheit für die Fortpflanzungsreaktion
notwendig sind, anderweitig verbraucht, weggefangen oder inaktiviert, ohne dass
neue Kettenträger entstehen. Bei Radikalkettenreaktionen kann es z.B. durch
Rekombination von Radikalen oder durch Zusatz eines Inhibitorradikals zum
Abbruch kommen. Insbesondere Polymerisationsreaktionen (Polymerisation) können
durch oxidative Einflüsse, durch Zusammenstoss zweier wachsender Ketten
(Disproportionierung), durch Ringschluss oder durch Wandreaktionen, wobei die
Aktivität einer wachsenden Kette durch Stoss an die Wand des Reaktionsgefässes
verlorengeht, beendet werden.
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