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Klimaanlage

Anlage zur Aufrechterhaltung geforderter Raumluftzu-stände. Die sie beeinflussenden Parameter werden automatisch regeltechnisch berücksichtigt; sie lassen sich in umweit- und witterungsbedingte und aus dem Raum oder Gebäude stammende Einflüsse unterteilen. Eine Kl. besteht aus Komponenten zur Reinigung, Erwärmung, Kühlung und Ent- und Befeuchtung der Luft. Für große Gebäude und Gebäudekomplexe wird die Luft in einer »Klimazentrale« aufbereitet und über ein Kanalsystem verteilt. Die Abluft wird nicht vollständig und auch nicht unmittelbar ins Freie entlassen, die in ihr enthaltene Wärme vielmehr über Wärmetauscher teilweise zurückgewonnen (Wärmerückgewinnung), ein Teil der Luft wird als Umluft wieder in die Klimazentrale zurückgeleitet. Bei jeder Kl. ist der Winter- vom Sommerbetrieb zu unterscheiden. Klimatisierte Bauten erfordern eine weitgehend geschlossene Gebäudehülle und werden aus Gründen der Energieeinsparung und der Funktionstüchtigkeit der Kl. besonders sorgfältig wärmegedämmt (Wärmedämmung) und an den Südfassaden (für die Sommermonate) zuweilen mit schattenspendenden Einrichtungen versehen. Kl. werden oft in die Gebäudeleittechnik einbezogen. In der Fahrzeugtechnik: Anlage, die im Innern des Fahrzeugs Temperatur und Feuchte der Luft unabhängig von den Außenzuständen in vorgegebenen Grenzen hält. Diese Grenzen ergeben sich aus Behaglichkeitsnormen, die der Verminderung der Unfallgefahr dienen. Die Luft kann gewärmt oder gekühlt, be- und entfeuchtet werden.

 

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