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Langevin

Paul, französischer Physiker, *23.1.1872 Paris, †19.12.1946 Paris; ab 1909 Professor am Collège de France, 1926-46 Direktor des physikalisch-chemischen Instituts der Sorbonne in Paris; formulierte 1905 eine erste atomare Theorie des Paramagnetismus (Erweiterung des Curie-Gesetzes für den Paramagnetismus; Langevin-Formel) und Diamagnetismus (unter anderem Nachweis der Temperaturunabhängigkeit des Diamagnetismus), über kinetische Gastheorie, Brownsche Molekularbewegung (1908), elektrische Leitfähigkeit in Flammengasen (schuf 1903 eine Theorie der Rekombination), Ionisation, Röntgenstrahlen, Piezoelektrizität, Erzeugung und Nachweis von Ultraschallwellen (im Ersten Weltkrieg zur Ortung von U-Booten eingesetzt, im Zweiten Weltkrieg zum Echolot weiterentwickelt), Relativitätstheorie und Quantentheorie. Nach M.F.T. von Laue und ihm ist das Laue-Langevin-Institut in Grenoble benannt.

Literatur: Recherches sur les gaz ionisés (1902),

La physique depuis vingt ans (1923),

La notion de corpuscules et d'atomes (1933).

 

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