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polarer Teilsturm

Umwelt- und Geophysik, Bestandteil eines magnetischen Sturms. Der Teilsturm ist durch etwa einstündige Intervalle aus Energiespeicherung in den Neutralschichtstrom (Pumpen durch den Sonnenwind) und plötzlicher Dissipation (Polarlichter) gekennzeichnet. Hierbei »verzerren« sich die dipolartigen erdnahen Magnetfeldlinien zu schweifartigen Feldlinien bei der Speicherungsphase und entzerren sich bei der Dissipation (Rekonnexion) wieder. Polare Teilstürme sind mit einem erhöhten Stromfluss in der Ionosphäre (Mitternachtsektor) und den damit assoziierten Magnetfeldstörungen verbunden.

 

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