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Primärzelle

technische Ausführung des Primärelements (galvanisches Element). Die P. ist nur für einmaliges Entladen geeignet. Von den technisch gebrauchsfähigen P. werden im Modellbetrieb aus Preisgründen nur KohleZink- und BraunsteinZinkP. mit saurem oder alkalischem Elektrolyten angewendet. Um die P. lageunabhängig zu betreiben, wird der Elektrolyt (Salmiak) z. B. mit Mehl eingedickt oder in saugfähigen Trägern (z. B. Papier, Papierfutterzelle) festgelegt. Um die SalmiakP. auslaufsicher zu machen, werden sie gut abgedichtet und mit einem Stahlmantel umpreßt. Einige Herstellerfirmen bezeichnen diese Typen als leakproof (engl., lecksicher, auslaufsicher). Die P. mit alkalischem Elektrolyten hat bessere elektrische Eigenschaften (Kapazität, Spannungslage, Belastbarkeit) als die saure Zelle, ist aber im Aufbau komplizierter und teurer. Für Rekordzwecke im Elektroflug wurden auch LithiumP. eingesetzt, die aber keine praktische Bedeutung erlangten. Vor der Ausrüstung einer Modellfernsteueranlage oder bestimmter Modellfunktionen mit P. sollte man eine Kostenrechnung machen, ob nicht NiCdAkkumulatoren wegen ihrer langen Lebensdauer und hohen Zyklenzahl ökonomischer sind. Die P R6 (Mignonzelle), R14 (Babyzelle), R20 (Monozelle), können gegen NiCdZellen gleicher Abmessungen ausgetauscht werden

 

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Prime

 

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