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Pyroelektrizität

Elektrodynamik und Elektrotechnik, als Umkehrung des elektrokalorischen Effekts eine Erscheinung, bei der sich bestimmte Ionenkristalle mit permanenter elektrischer Polarisation elektrisch aufladen, wenn sie an gegenüberliegenden Flächen erwärmt bzw. gekühlt werden. Das sich bei Erwärmung positiv aufladende Ende heisst analoger Pol, das andere antiloger Pol. Pyroelektrizität wurde zuerst bei Turmalin festgestellt. Pyroelektrische Kristalle zeigen auch Piezoelektrizität, umgekehrt gilt dies jedoch nicht. Angewendet werden pyroelektrische Kristalle u.a. in Infrarot- und Mikrowellendetektoren, Temperatursensoren und Kalorimetern. Ausser Turmalin werden dabei Triglycinsulfat, Lithiumtantalat oder Bleizirkonat-Titanat-Keramik verwendet.

 

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