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Reaktorabschirmung

Kernphysik, Vorrichtung zum Schutz des Bedienungspersonals eines Kernreaktors vor der intensiven Neutronen- und Gammastrahlung aus dem Reaktorkern und dem primären Kühlmittelkreis. Auch das Einwirken auf tragende Konstruktionselemente im Reaktor muss verhindert werden, um Strahlenschäden und Wärmespannungen zu vermeiden.

Die thermische Abschirmung befindet sich in unmittelbarer Nähe des Reaktorkerns. Die freigesetzte Wärme wird durch den Reaktorkühlmittelkreis abgeführt. Die biologische Abschirmung gegen ionisierende Teilchen und Neutronen wird zunächst durch die bis zu 25 cm starke Stahlwand des Druckbehälters auf den 100 000sten Teil der Strahlung reduziert. Eine nahezu vollständige Abschirmung der noch verbleibenden Neutronen- und Gammastrahlen geschieht durch einen 3 m dicken Schild aus Stahlbeton, der den Reaktorbehälter umgibt. Die Direktstrahlung ist dann auf 10-12 reduziert.

 

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