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Reifen

äußerer Belag des Rads, der auf der Fahrbahn läuft. Der R. des KfzModells hat folgende Aufgaben: a) gute Haftung auf der Fahrbahn zur Übertragung aller auf das Modell wirkenden Kräfte, b) fester Sitz auf der Felge, c) gute Federungseigenschaften, d) hohe Abrieb- und Alterungsbeständigkeit, e) geringer Rollwiderstand. Die R. der Automodelle werden in der Regel aus vollem porösem Gummi- oder Weichplastmaterial, seltener aus weichem Gummi mit Luftkammern, hergestellt. Für Rennen auf glatter Fahrbahn haben die R. kein Profil (Slicks). Durch eine unterschiedliche Materialzusammensetzung (weich... hart) können die Eigenschaften der R. in weiten Grenzen den Einsatzbedingungen (Fahrbahnbeschaffenheit, Feuchtigkeit u. a.) und dem Lenkverhalten des Modells angepaßt werden. Für vorbildgetreue und für geländegängige Automodelle werden R. mit Profil verwendet, die meist Luftkammern haben, um ihre Federungseigenschaften zu verbessern. Bei manchen Wettkämpfen sind auch Reifenhaftmittel zugelassen. Um eine große Re’rfenaufstandsfläche (Aufstandsfläche) zu erhalten, sind AutomodellR. breit und haben fast rechteckigen Querschnitt. Für Flugmodelle werden R. ebenfalls aus porösem Gummi (Moosgummi) oder vorbild ähnliche R. mit Rillenprofil und Luftkammern aus sehr elastischem Gummi verwendet. Die R. für Flugmodelle haben annähernd kreisförmigen Querschnitt.

 

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Reif
Reifen auf Standsfläche

 

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Weitere Begriffe : Quecksilberdampfgleichrichter | Tellerfeder | Dipolmoleküle

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