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Schutzgrad

(auch Schutzart). Einteilung (Graduierung) elektrotechnischer Betriebsmittel nach ihrer Ausführung bezüglich des Schutzes gegen das Berühren aktiver Teile (Berührungsschutz) sowie gegen das Eindringen von festen Partikeln (Fremdkörperschutz) und Wasser (Wasserschutz) in das Innere der Betriebsmittel. Die Kennzeichnung des S. erfolgt durch ein Kurzzeichen (mitunter auch durch Symbole), bestehend aus den lateinischen Buchstaben IP (engl, interelement protection), einer ersten Kennziffer (0 bis 6) zur Graduierung des Berührungs- und Fremdkörperschutzes , einer zweiten Kennziffer (0 bis 8) zur Graduierung des Wasserschutzes und ggf. einem lateinischen Großbuchstaben für zusätzliche Angaben. Wird der Schutz eines Betriebsmittels nur durch eine der beiden Ziffern gekennzeichnet, so ist die nicht benötigte Kennziffer durch den Buchstaben X zu ersetzen, z. B. IP 5X. Die praktisch möglichen Schutzgrade enthält die Tafel. Die häufigsten S. sind: in trockenen Räumen IP 20, in feuchten Räumen IP 41 und im Freien IP43. Für Heißwasserspeicher im Badewannenschutzraum ist mindestens IPX4 vorgeschrieben.

 

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