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Seyfert-Galaxien

Astronomie und Astrophysik, eine besondere From aktiver Galaxien. Seyfert-Galaxien wurden 1943 von C. Seyfert entdeckt und ähneln in ihrem Erscheinungsbild den Quasaren. Es handelt sich um Spiralgalaxien, mit einem hellen und kompakten Kern, der oft breite und schmale Emissionlinien aufweist. Darüber hinaus emittieren Seyfert-Galaxien einen Grossteil ihrer Energie im ultravioletten und infraroten Spektralbereich. Sie sind oft helle Röntgenquellen, aber nur schwache Radioquellen. Schwache Variabilitäten der Spektrallinien zeigen, dass die Ausdehnung der kompakten Kerne etwa 0,3 pc beträgt. Aus der Roatationsgeschwindigkeit des Gases folgt, dass sich in diesem Bereich eine Masse von etwa 107-108 Sonnenmassen befindet, die man als supermassenreiches Schwarzes Loch interpretiert.

Man unterscheidet auf Grund der optischen und spektralen Eigenschaften zwei unterschiedliche Typen von Seyfert-Galaxien: Seyfert 1 sind im optischen hell, ihre Spektren weisen sowohl breite als auch schmale Emissionslinien auf. Seyfert 2 sind dagegen im optischen Bereich eher leuchtschwach und besitzen nur schmale Emissionlinien in ihren Spektren. Daneben unterschiedet man noch Übergangstypen zwischen beiden Klassen, die Anzeichen von beiden Typen in unterschiedlicher Stärke besitzen. Sie werden als Seyfert 1,5 usw. bezeichnet.

Seyfert-Galaxien

Seyfert-Galaxien: Die Seyfert 2-Galaxie NGC 7742 in einer Aufnahme mit dem Hubble-Teleskop. (Photo: Hubble Heritage Team, AURA/STScI/NASA)

 

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