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Thomsonsches Atommodell

Atom- und Molekülphysik, von J.J. Thomson entwickeltes Atommodell, nach dem die negativen Elektronen in eine positiv geladene Masse, die den Grossteil des Atomgewichts ausmacht, eingebettet sind. Es wird deswegen auch »Rosinenkuchenmodell« genannt. Mit dieser Vorstellung war das Atom nach aussen hin elektrisch neutral. Oszillationen der Elektronen um die Gleichgewichtslage würde zur Abstrahlung elektromagnetischer Strahlung führen. Thomson suchte nach stabilen Konfigurationen dieses Systems mit Schwingungsmoden, deren Frequenzen gleich denen der Emissionslinien des Wasserstoffatoms sein sollten, fand jedoch keine, die Übereinstimmung mit den experimentellen Daten lieferte.

 

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