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Thomson
Biographien,
1) Sir George Paget, englischer Physiker, Sohn von J.J.
Thomson, *3.5.1892 Cambridge, 10.9.1975 Cambridge; 1922-30 Professor in
Aberdeen, 1930-50 in London, anschliessend in Cambridge; arbeitete zunächst über
Aeronautik; entdeckte 1927 (gleichzeitig mit C.J. Davisson und L.H. Germer) die
bei Elektronenbestrahlung von Kristallen auftretenden Interferenzerscheinungen
(Davisson-Germer-Experiment); erhielt hierfür 1937 zusammen mit Davisson den
Nobelpreis für Physik.
2) Sir Joseph John, englischer Physiker, Vater von G.P.
Thomson, *18.12.1856 Cheetham Hill, 30.8.1940 Cambridge; 1884-1918 Professor
in Cambridge und Direktor des dortigen Cavendish Laboratory; Mitbegründer der
Atomphysik; arbeitete besonders über elektrische Entladungen in Gasen und fand,
dass Ionen und Elektronen dabei die Elektrizitätsträger sind; damit bestätigte
er durch die Entdeckung des freien Elektrons (1897) die Theorie der
atomistischen Struktur der Elektrizität; bestimmte mit J.S.E. Townsend die
spezifische Ladung des Elektrons; schuf durch seine Arbeiten über Ionenstrahlen
die Grundlagen für den Astonschen Massenspektrographen (Thomsonscher
Parabelversuch); entwickelte 1898 mit Lord Kelvin of Largs (W. Thomson) eine
Vorstufe (Thomsonsches Atommodell) zum Atommodell von E. Rutherford und N.H.D.
Bohr; erkannte 1899 unabhängig von P.E.A. Lenard, dass beim Photoeffekt und beim
glühelektrischen Effekt Elektronen emittiert werden; wies 1913 mit dem
Massenspektrographen beim Element Neon nach, dass auch nichtradioaktive Elemente
mehrere Isotope haben; auch Arbeiten über das Verhalten von Wirbelringen;
erhielt 1906 für seine Arbeiten über den Durchgang der Elektrizität durch Gase
den Nobelpreis für Physik. Auch nach ihm benannt ist die Thomson-Streuung.
3) Sir (seit 1866) William, seit 1892 Lord
Kelvin of Largs.

Thomson, Sir George Paget

Thomson, Sir Joseph John
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