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Umkehrphasenchromatographie

Chemie, Physikalische Chemie, Hochleistungsflüssigkeitschromatographie (HPLC) auf der Grundlage der Verteilung (Verteilungschromatographie), bei der die stationäre Phase – im Gegensatz zur Normalphasenchromatographie – hydrophobe Eigenschaften besitzt. Die Oberfläche des Kieselgels trägt C8- oder C18-Alkylreste, die senkrecht zur Kornoberfläche aus dem Trägermaterial herausragen. Das Retentionsverhalten einzelner Verbindungen und die Selektivität der Umkehrphasenchromatographie werden durch Variation der Zusammensetzung und des pH-Werts der mobilen Phase oder durch Zusatz von Ionenbildnern eingestellt. Ziel ist es in allen Fällen, in der mobilen Phase neutrale Teilchen zu erzeugen, die mit der unpolaren Umkehrphase in Wechselwirkung treten können. Etwa 75 % aller HPLC-Anwendungen werden an Umkehrphasen durchgeführt.

 

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Umkehrspülung

 

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