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Unix

Betriebssystem für Computer, das Ende der sechziger Jahre von dem amerikanischen Konzern AT & T entwickelt wurde und das nach dem Willen zahlreicher Computerhersteller und -nutzer die Basis für einen weltweiten Standard abgeben soll. Pluspunkte von U. sind, daß es mehreren Benutzern gleichzeitig erlaubt, an einem Rechner zu arbeiten und praktisch mit jeder Art von Computern zusammenarbeiten kann. Inzwischen gibt es viele U. -Varianten, die dem Ziel einer Standardisierung eher entgegenstehen; jede Variante bedingt eigene Anwendungsprogramme . Mathematische Methoden und Computereinsatz, das wichtigste Mehr-Benutzer- und Mehr-Prozess-Betriebssystem. Ein Prozess ist ein Programm, das in einem eigens reservierten Adressraum ausgeführt wird. UNIX-Befehle können aus einer Vielzahl einzelner Prozesse bestehen. Befehlsinterpreter des UNIX-Systems heissen Shells, die wichtigsten sind die Korn-, die Bourne- und die C-Shell. Von besonderer Bedeutung sind die Umgebungsvariablen der Shell. In der Variablen PATH beispielsweise sind sämtliche Pfade des Dateisystems enthalten, in denen der Befehlsinterpreter nach ausführbaren Programmen sucht.

Jeder Benutzer erhält einen Benutzernamen und eine Kennung, um sich auf dem System anzumelden. Das UNIX-Dateisystem weist eine Baumstruktur auf. Jedem Benutzer wird ein sog. Heimatverzeichnis (home directory) zugewiesen, von dem aus er seine eigenen Unterverzeichnisse anlegen kann.

Seit mehreren Jahren gibt es mit Linux eine sehr leistungsfähige nichtkommerzielle UNIX-Version, die auch auf gewöhnlichen PCs arbeitet.

 

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