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Programm

Gesamtheit aller Befehle zur Abarbeitung eines Problems oder Teilproblems durch einen Digitalrechner. Das P. wird fast ausschließlich in einer der Programmiersprachen geschrieben. Je nach benutzter Sprache wird das P. durch Assembler, Compiler oder Interpreter (BASIC) in eine dem Rechner verständliche Form gebracht (d. h. Übersetzung des sog. Quellprogramms in ein Maschinenprogramm). Bei den P. unterscheidet man Anwenderprogramme und P. des Betriebssystems. Die P. werden im Programmspeicher des Rechners gespeichert. Bei Mikrorechnern werden die feststehenden P. des Betriebssystems in einem nichtlöschbaren Halbleiter-Festwertspeicher(z. B. ROM), die Anwenderprogramme, falls sie nicht ebenfalls als standardisierteROM-Zusatzmodule gerätetechnisch vorhanden sind, in vom Anwender selbst programmierbare Halbleiter-Festwertspeicher(PROM, EPROM, E2PROM) oderteilweise auch in einem Halbleiter-Variablenspeicher (z. B. RAM) für die direkteBearbeitung abgelegt (Einlesen des Anwenderprogramms von einem externen Programmspeicher). P. haben einen definierten Anfang (Startbefehl) und eine (oder mehrere) Anweisung zur Beendigung des Programms. Sie können mehrere in sich abgeschlossene Unterprogramme enthalten, die wahlweise in Abhängigkeit der Ergebnisse des Hauptprogramms durch Sprung in eines dieser Unterprogramme (mittels Sprungbefehls) abgearbeitet werden. Die Befehle eines P. müssen sämtlich dem Befehlsvorrat des benutzten Rechners angehören. Mathematische Methoden und Computereinsatz, Beschreibung eines Algorithmus in einer formalen Sprache (Programmierung).

 

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