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Verstärker spannungsgesteuerter

VCA. Engl. Abk. für voltage controlled ampli-ßer. Verstärkerschaltung, deren Verstärkungs faktor durch eine externe Steuerspannung ver ändert werden kann. S. V. sind Analog-Multiplizierer. Die Ausgangsgröße ist dem Produkt von zwei Eingangsgrößen (z. B. Signalspannung und Steuerspannung) proportional. Vorherrschend bei den s. V. sind zwei Wirkprinzipien: 1. die Stromverteilungssteuerung und 2. die Log-Antilog-Struktur. Das erste Prinzip nutzt die lineare Abhängigkeit der Steilheit bei bipolaren Transistoren vom Kollektorstrom. Der Signaleingangsstrom E wird durch den Strom s gesteuert. Beim zweiten Prinzip werden die Eingangsgrößen einzeln logarithmiert und dann addiert. Das Summensignal wird in einer Expo-nentialstufe (Antilog-Stufe) wieder deloga-rithmiert. Wird die Steuerspannung vor der Summierung nicht logarithmiert, entsteht eine antilogarithmische Steuercharakteristik, auch dB-lineare Charakteristik genannt, wie sie bei Lautstärkestellern in der Tontechnik erforderlich ist. S. V. nach dem Prinzip der Stromverteilungssteuerung erfordern nur Transistoren eines Leitungstyps. Sie sind demnach sehr gut für die Integration (IS, monolithische) geeignet.

 

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