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Vieldrahtproportionalkammer

Teilchenphysik, zu den Proportionalkammern gehörender, stark verbesserter Detektortyp zur Vermessung von Teilchenspuren (Spurkammer). Häufigste Ausformung dieses Detektortyps findet sich in der Kombination aus Proportional- und Driftkammer, aber auch als Jetkammer zusammen mit einer Zeitprojektionskammer. In der ursprünglichen Anordung (Charpak 1968) verlaufen viele dünne parallele Anodendrähte zwischen 2 Kathodenebenen. Das elektrische Feld im grössten Teil des Detektorvolumens ist dadurch homogen, während im Nahbereich der Anoden das elektrische Feld stark ansteigt, wodurch Gasverstärkung im Detektorgas einsetzen kann. Tritt ein minimalionisierendes Teilchen in das Detektorvolumen ein, kann durch Verfolgung der Strompulse auf den ansprechenden Drähten die Spur des einfallenden Teilchens sehr präzise vermessen werden. Zu den hervorstechendsten Merkmalen dieser Detektorart zählen die sehr gute Einzel- und Mehrfach-Trefferauflösung, die geringe Totzeit des sehr grossflächigen Detektors sowie die allgemein exzellente Spurauflösung.

 

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