A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

 

 

FlipFlop

Besonders schnelle elektronische (Elektronik) Schaltung, die zwei stabile Zustände (0 und 1) einnehmen kann. Sie stellt eine bistabile Kippstufe dar, die für die verschiedensten Anwendungen als integrierte Schaltung (Chip) erhältlich ist. In der Elektronik: Bistabiler Trigger. Bistabiler Multivibrator. Elektronische Schaltung, deren Ausgänge zwei stabile Zustände einnehmen können. Die Ein- und Ausgänge der Transistoren VI, V2 sind über Kreuz miteinander verkoppelt. Ein positiver Impuls am Setzeingang (S) El öffnet VI. Dadurch gelangt Massepotential an die Basis von V2 und sperrt diesen. Am Ausgang Q steht ein positives Potential. Dieses hält VI gleichzeitig geöffnet, auch wenn der Impuls an El verschwunden ist. Ein positiver Impuls am Rücksetzeingang (R) E2 kehrt die Verhältnisse um, so daß am Ausgang Q Massepotential anliegt. Am Ausgang Q liegen jeweils die invertierten (Inverter) Signale des Ausgangs Q an. F. dienen zur Speicherung flüchtiger Impulse. Es gibt verschiedene Formen, z. B. RS-F., JK-F., D-F., Master-Slave-F. Elektronik, Halbleiterphysik, eine Schaltung zur Speicherung einer logischen Variablen. Das einfachste RS-Flipflop mit den zwei Eingängen  und  und den zwei Ausgängen Q und  ist aus zwei kreuzgekoppelten NAND-Gattern aufgebaut (Abb.). Mit den zwei Eingängen sind vier Kombinationen der Eingangspegel H (high) und L (low) möglich, aus denen sich verschiedene Ausgangszustände ergeben (Tabelle).

Flipflop: Kombinationen der Eingänge ( und ) und Ausgänge (Q und ).

Q

L

L

H

H

L

H

H

L

H

L

L

H

H

H

H

L oder

 

 

L

H

 

Die ersten drei Eingangskombinationen versetzen die Ausgänge in eindeutige Zustände. In der Eingangskombination H-H sind dagegen die zwei Ausgangskombinationen H-L oder L-H möglich. Dies lässt sich folgendermassen interpretieren: Liegt zu einem beliebigen Zeitpunkt an den Eingängen die Information L-H oder H-L an, so bleibt sie beim Übergang in die Eingangskombination H-H als Ausgangskombination H-L oder L-H gespeichert. Die Informationsmenge, die auf diese Weise gespeichert wird, wird als 1 bit (binary digit) bezeichnet. Die Eingangskombination L-L kann nicht gespeichert werden. Sie führt beim Übergang auf H-H am Ausgang nicht vorhersehbar auf L-H oder H-L.

An Stelle der NAND-Gattern kann ein Flipflop auch aus zwei NOR-Gattern bestehen.

Flipflop

Flipflop: RS-Flipflop mit AND-Gattern.

 

<< vorhergehender Begriff
nächster Begriff >>
Flip-Chip-Technik
Flipflop-Übergang

 

Diese Seite als Bookmark speichern :

 

Weitere Begriffe : zirkumstellare Ionisationszonen | Streuung an ionisierten Störstellen | Bindungsradius

Übersicht | Themen | Unser Projekt | Grosse Persönlichkeiten der Technik | Impressum | Datenschutzbestimmungen